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Sektion 1

Energieversorgung

 

Warum Fusionsforschung?

 

Über neunzig Prozent des Weltenergiebedarfs wird heute aus fossilen Energiequellen gedeckt. Die damit verbundene Problematik, z. B.  begrenzte Brennstoff-Vorräte und politische Instabilitäten machen auf längere Sicht ein neues Energiesystem nötig. Hinzu kommt der steigende Energiebedarf in den Schwellenländern und die schnell wachsende Erdbevölkerung (z. Z. 300 Millionen pro Jahr): Selbst wenn es in den Industrieländern gelingt, in erheblichem Umfang Energie zu sparen, wird der Energiebedarf weltweit ansteigen.

Die Auswahl an ausreichend ergiebigen Energiequellen, die Kohle, Erdöl und Erdgas in Zukunft ersetzen könnten, ist sehr begrenzt: Neben Kernspaltung und erneuerbaren Energien bleibt als dritte Möglichkeit langfristig nur die Fusion.

Energie- und Systemstudien im Rahmen des Europäischen Fusionsprogramms untersuchen die möglichen Entwicklungen dieses Energiesystems.

Ziel der Fusionsforschung ist es, aus der Verschmelzung von Atomkernen in einem Kraftwerk Energie zu gewinnen. Unter irdischen Bedingungen verschmelzen am leichtesten die beiden Wasserstoffsorten Deuterium und Tritium. Dabei entsteht ein Helium-Kern, außerdem wird ein Neutron frei sowie große Mengen nutzbarer Energie: Ein Gramm Brennstoff könnte in einem Kraftwerk 90 000 Kilowattstunden Energie erzeugen – die Verbrennungswärme von 11 Tonnen Kohle.

Die Fusionsbrennstoffe sind billig und auf der Erde gleichmäßig verteilt. Deuterium ist in nahezu unerschöpfbaren Mengen im Meerwasser zu finden. Tritium – ein radioaktives Gas mit kurzer Halbwertszeit von 12,3 Jahren – kommt in der Natur kaum vor. Es kann aber innerhalb des Kraftwerks aus Lithium gebildet werden, das ebenfalls reichlich vorhanden ist. Da ein Fusionskraftwerk zudem günstige Umwelt- und Sicherheitseigenschaften aufweisen wird, könnte die Fusion nachhaltig zur künftigen Energieversorgung beitragen.

Fusionsanlagen

Auf dem Weg zu einem Kraftwerk konzentriert sich die Fusionsforschung auf zwei verschiedene Anlagentypen, den Tokamak und den Stellarator.

 

Die meisten Anlagen sind heute vom Typ Tokamak, der am besten untersucht und am nächsten an die Zündbedingungen herangekommen ist.

Die beiden Bautypen unterscheiden sich im Aufbau des magnetischen Feldes, in dem das Plasma eingeschlossen wird. Beide besitzen annähernd ringförmige Magnetfelder. Tokamaks stellen einen Teil dieses Feldes durch einen im Plasma fließenden elektrischen Strom her. Stellaratoren dagegen bauen den Magnetfeld­käfig ausschließlich mit Hilfe äußerer Spulen auf. Damit lassen sie gerade dort Stärken erwarten, wo Tokamaks Schwächen zeigen. Zum Beispiel sind Stellaratoren für Dauerbetrieb geeignet, während Tokamaks ohne Zusatzmaßnahmen nur pulsweise arbeiten.

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik ist das einzige Fusionszentrum weltweit, das beide Experimentiertypen untersucht – in Garching den Tokamak ASDEX Upgrade, in Greifswald den Stellarator Wendelstein 7-X. Dies ermöglicht den direkten Vergleich.

 

Warum ist Fusion zur Energiegewinnung noch nicht nutzbar?

 

Es ist eine große Herausforderung, die Energiequelle von Sonne und Sternen auf der Erde nachzubauen. In einem 100 Millionen Grad heißen Plasma – einem ultradünnen, ionisierten Gas – müssen dauerhaft Fusionsreaktionen ablaufen können. Mit dem internationalen Experimentalreaktor ITER, der zurzeit in Cadarache in Südfrankreich aufgebaut wird, steht die Fusionsforschung jetzt unmittelbar vor der Demonstration eines Energie liefernden Plasmas.

Der Weg hierhin war lang: Bald nach Beginn der Forschung in den 1950er Jahren wurde klar, dass zur Entwicklung der Fusion intensive Grundlagenforschung nötig ist, um die hochkomplexen, vielfach rückgekoppelten Vorgänge im Plasma verstehen zu lernen. Seither hat man sich Schritt für Schritt an das Ziel herangearbeitet: Die ersten Anlagen waren um den Faktor 50.000.000 von den Plasmawerten entfernt, die zum Brennen gebraucht werden. Heute fehlt nur noch etwa eine Größenordnung. Rekordhalter ist die europäische Gemeinschafts-anlage  JET, der „Joint European Torus“ in Culham/Großbritannien, die bereits eine Fusions-leistung von 16 Megawatt erzeugt hat. Das JET-Plasma ist jedoch zu klein für einen Netto-gewinn an Energie.

Dies ist die Aufgabe von ITER, an dem Fusionsforscher aus der ganzen Welt arbeiten. Er soll eine Fusionsleistung von 500 Megawatt liefern – zehnmal mehr, als zur Aufheizung des Plasmas verbraucht wird. Auf  ITER wird dann eine Demonstrationsanlage folgen, die alle Funktionen eines Kraftwerks erfüllt. Angesichts der Planungs-, Bau- und Betriebszeit für ITER und seinen Nachfolger könnte ein Fusionskraftwerk also gegen die Mitte des Jahrhunderts wirtschaftlich nutzbare Energie liefern.

 

Der Grund für diese große Ausdauer: Die Grundstoffe für die Fusion – Deuterium und Lithium, aus dem im Kraftwerk Tritium hergestellt wird – sind in fast unerschöpflicher Menge überall auf der Welt vorhanden. Ein Gramm Brennstoff könnte soviel Energie freisetzen wie elf Tonnen Kohle.

 

Wo steht die Fusionsforschung?

 

Welche physikalischen und technologischen Probleme sind noch zu lösen?

 

Mit dem internationalen Experimentalreaktor ITER steht die Fusionsforschung vor der Demonstration eines Energie liefernden Plasmas. Ist ITER erfolgreich, steht die Tür zum Fusionskraftwerk weit offen. Heutige Planungen gehen davon aus, dass auf ITER ein Demonstrationskraftwerk folgen wird, das Strom ins Netz einspeist. Es soll nachweisen, dass sich Fusionsenergie verlässlich erzeugen lässt. Diese DEMO genannte Anlage wäre keine Experimentieranlage mehr, sondern ein auf einen einzigen Betriebspunkt hin optimiertes Kraftwerk. Voraussetzung dafür ist ein grundlegendes physikalisches Verständnis des Systems, so dass man dessen Eigenschaften im Detail vorherberechnen kann.

Die physikalischen Grundlagen für ein Fusionskraftwerk zu vervollkommnen, ist daher weiterhin ein wichtiges Ziel und wird die Plasmaphysiker in Theorie und Experiment noch für einige Zeit beschäftigen. Parallel dazu werden die speziellen Technologien weiterentwickelt, die für ein Kraftwerk gebraucht werden, etwa für die Plasmaheizung oder das Blanket.

Dabei wird es darauf ankommen, physikalische und technische Anforderungen in Übereinstimmung zu bringen. Auf der physikalischen Seite ist dies der Langzeitbetrieb im Advanced Tokamak oder Stellarator mit stabilen, gut wärmeisolierten Plasmen hoher Dichte und mäßiger Wandbelastung. Auf technologischer Seite gehört dazu die energieeffiziente Heizung des Plasmas, der Stromtrieb im Tokamak, die Weiterentwicklung widerstandsfähiger, niedrig-aktivierbarer Materialien sowie energieeffiziente Blankets zur Aufnahme der Fusionsenergie bei möglichst hoher Wandtemperatur.


Der Weg zur wirtschaftlichen Nutzung der Fusion

Grafik: IPP, Reinald Fenke

                                                                                 *

 

Sektion 2

 

 

Bankenpleiten

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer bei fast allen,
aber manche blühen auf,
denn ihr Rezept heißt "Leerverkauf."

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten.
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen
und die Hypothek aufs Haus
heißt, die Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken
kommt die ganze Welt ins Wanken,
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut.

Soll man das System gefährden?
Nein! Hier muss eingeschritten werden!
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite
und das bringt erneut Profite.
Hat man doch in jedem Land
die Regierung in der Hand.

Für den Wahnsinn und die Zechen
hat der kleine Mann zu blechen.
Und, wenn die Kurse wieder steigen,  
fängt von vorne an der Reigen.
Wollen sich die Massen
das immer wieder bieten lassen?

                                                                                         * 

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*

Für ein stabiles und gesundes Wirtschaftssystem muss gelten:

„Gewinn durch Leistung und Kapital“

und nicht überwiegend „Gewinn durch Kapital“.

*

Profitorientierung contra Umweltschutz?

Zunächst ein historischer, elementarer, politischer Tatsachenzusammenhang, den viele hier nicht mehr kennen! Die westdeutsche Umwelt-Ökologie-Bewegung von unten, die kam zuerst in den Sechziger Jahren von den patriotisch, nationalen konservativen im Lande, von rechts, nicht von links, die marxistisch weiter von der Unendlichkeit des Fortschritts schwärmte. Von der Demeter-Bewegung der Anthroposophen im Denken eines Rudolf Steiner bis zu den Konservativen in der CDU/CSU. Namen wie Herbert Gruhl, Baldur Springmann und Hoimar von Ditfurth sind zu nennen, wie dann die akademischen, mathematischen Weltszenarios des “Club of Rome” und den uns vorgegebenen Grenzen des planetarischen Wachstums und Fortschritts. Aus dieser politischen Ecke ganzheitlicher, ethischer Verantwortungspolitik kamen die Grundlagen der politischen Umweltbewegung, die Erde als “Garten für den Menschen”, so der Protestant H. V. Ditfurth, die im Würgegriff der verbundenen Interessen von beiden Volksparteien CDU wie SPD nicht aufgenommen, sondern gar zerstört wurden. Aber die K-Gruppen des politischen Anarchismus an den westdeutschen Universitäten mit Jürgen Trittin, wie die linken APO-Kampfgruppen auf den Straßen mit Joschka Fischer, die erkannten politisch das Mobilisierungspotential und machten daraus ihre Emotionalkeule der ÖKO-Gutmenschen für ihre opportunistischen Machtziele, um endlich mitspielen zu können bei Posten, Macht und Dienstwagen. Sie inszenierten politisch denkend ihren Weltuntergang durch die Atomkraft! Dies trug sie wie eine Welle 1998 in die Regierung. Und danach, was interessiert mich noch mein Geschwätz von gestern, alle Versprechungen zerfielen wie eine Seifenblase.

Daher braucht man politisch notwendigst eine neue Emotionalkeule für unsere Gutmenschen - und das ist jetzt die inszenierte Umsturzgefahr von rechts, der absolute Faschismusverdacht gegen alle Andersdenkenden, die damit niedergeknüppelt werden. So tönt es aus Berlin, die neue Extremismusgefahr kommt aus der bürgerlichen Mitte, daher aus der Mehrheit des Deutschen Volkes. Das Volk und seine zunehmende, patriotische Mobilisierung des gesunden Menschenverstandes ist der neue Gegner. Das heißt, die Maske ist gefallen, die machen jetzt Politik gegen ihr eigenes Volk, gegen ihre eigenen Wähler! Das ist die Lage und die Menschen unseres Landes werden sich das nicht bieten lassen und aufstehen.

In den Siebziger Jahren gab es noch in Westdeutschland ein patriotisches, nationales Verantwortungsbewußtsein in den Vorständen der deutschen Industrie. Daher verschwanden noch vor den entsprechenden Umweltgesetzen die Schaumberge auf unseren Flüssen durch synthetische Waschmitteltenside, in dem man mit neuen Anlagen biologisch abbaubare Tenside auf Basis von Kokosölfettsäuren produzierte, die teurer für das neue Persil waren! Dies war damals einmalig in der Welt, wie unsere neuen Kläranlagentechnologien der Weltspitze. In den achtziger Jahren, mit einer neuen Vorstandsgeneration, wurde dies alles für die Finanzprofitmaximierung neoliberal ad acta gelegt. Statt dessen bekam das deutsche Volk einen inszenierten Umwelt-EU-Pseudolegalismus. Durch die Verlagerung umweltbelastender Niedrigkostentechnologien in die 2. und 3. Welt wurden letztlich Arbeitsplätze abgebaut. Dafür erhielten wir das “Als-Ob” einer Umweltpolitik durch die Medien und PR-Hochglanzzeitschriften der Firmen, das war kostengünstiger, statt Umbau unserer Industrie mit innovativen , neuen, ressourcensparenden Technologien, die doch nur das Geld der Aktionäre und Banken kosten. Daher haben wir diese große Chance technologisch verspielt. Weltweit führend bezüglich umweltschonender Verfahren sind heute die USA und Japan!

Deutschland hat die höchste Bevölkerungsdichte in Europa. Daher ist ein Bevölkerungsrückgang in 20-30 Jahren auf 60 Mio. Einwohner, statt heute über 80 Mio., eine natürliche Entspannung des Umweltdrucks und keine Katastrophe wie uns die Linke versucht mit allen Schreckenszenarios einzureden, um gleichzeitig eine notwendige Zuwanderung von 20 Mio. Ausländern zu propagieren. Wir brauchen keine Zuwanderung um in unserem Lande Fortschritt und Renten zu sichern, wie uns als Märchen erzählt wird, um die linke Politkamarilla machtpolitisch auf ewig zu sichern. Unser Ausweg ist der deutsche Weg, der neuen, innovativen Höchstwertschöpfungstechnologien für unser Land, die ein Spitzenkopfkapital brauchen, welches wir selbst ausbilden müssen, das wir aber nicht durch Umvolkung aus dem Ausland und der 3. Welt bekommen. Das heißt politisch einfach als Programm: der Entwicklungsstaat braucht wieder seine “Produktiven Kräfte”. Und damit lösen wir alle Probleme der Umwelt, der Energie und neuer Transportsysteme. Diese Höchstwertschöpfungen müssen wieder gerecht für alle geteilt werden, wie es vor der Heilstheorie des Finanzliberalismus war: 1/3 geht an das Kapital, 1/3 an das Volk und 1/3 an den Staat für die soziale wie geistige Zukunftssicherung im ewigen Generationenvertrag. Somit dient die Wirtschaft dem Staat und seinem Staatsvolk und nicht umgekehrt!

Volker Biek

 


Es ist soweit  . . .

Bericht von R. Aretz und H. Weiser, N-W-O-11554, 30.Juli 2009 

 Die Bevölkerung hätte niemals freiwillig die solide D-Mark geopfert 

«Wo kommen wir hin, wenn die Bevölkerung über so wichtige Dinge selbst entscheiden sollte?»
(Helmut Kohl)

 

Liebe Leserinnen und Leser,
 

bereits im Jahr 2004 veröffentlichte Prof. Hamer seinen Artikel „Der Welt-Geldbetrug“ in einer politisch weitgehend neutralen Form. Sein Beitrag beleuchtete die Entwicklungsgeschichte der Zahlungsmittel, erläuterte in sehr verständlicher Form die Vor- und Nachteile der diversen Währungssysteme und ging dann umfassend auf die tatsächliche Entwicklung ein, wobei er, bei weiterer Fehlentwicklung, den Zusammenbruch des US- Finanzsystems ab den Jahr 2007, genau voraus prognostizierte.

Wer also diesen Artikel seinerzeit gelesen - und verstanden hat, der wird sich nicht über den desolaten globalen Finanzstatus wundern, ja er hatte vielleicht sogar die Zeit, um persönliche  Gegenmaßnahmen zu treffen. Allen anderen wollen wir diese negative Entwicklung und das was nun folgen wird, noch einmal vor Augen führen. Der Artikel von Prof. Hamer wurde von uns, durch einige Passagen, ergänzt sowie aktualisiert, ohne den Inhalt zu verändern.

Wir beziehen allerdings die globale Politik in dieses Geschehen mit ein und zeigen, dass nicht nur der jeweilige US- Präsident, sondern auch unsere etablierten Bundes-Politiker, nur Marionetten der US- Großfinanz sind und wie sie, von denen kirre gemacht, die Interessen des deutschen Volkes verraten und verkaufen.

Die Federal Reserve Bank (FED) ist eine private Zentralbank, ein Kartell der US- Großfinanz. Es ist das Herz und die Seele der „Neuen Weltordnung“ und diese richtet sich mittlerweile gegen alle friedlichen Menschen der Welt, denn die finanzielle, die materielle und letztendlich die politische Weltherrschaft ist ihr Ziel. Ihre Aktivitäten treffen auch die gutgläubigen Bürger der BRD in allen Lebensbereichen. Zunehmend verlieren wir durch die, von der US- Großfinanz gewollte,  doch im geheimen durchgeführte, monetäre Entreicherung, nicht nur unsere Geldanlagen, sondern genauso schleichend werden unsere verbrieften, politischen Rechte sowie die sozialen Errungenschaften, Epoche für Epoche, immer weiter beschnitten.

Nicht nur die Großfinanz, sondern nahezu alle US- Banken haben die Schulden der Amerikaner als gute Kapitalanlagen an gutgläubige Bundesbürger verkauft. Die deutschen Bankster waren dankbare Abnehmer und gaben die Schrottpapiere, ohne Prüfung auf Werthaltigkeit, an ihre Kunden weiter, bis die Blase platzte und man sich im monetären Nichts wiederfand.

Die Kuriosität an der gesamten Geldvernichtung ist die Tatsache, dass dieses Geld ohnehin keinen Wert besaß, wie im Verlauf noch beschrieben wird. Wenn das so vernichtete Geld in den Wirtschaftskreislauf geflossen wäre, um z. B. in Sachwerte oder Dienstleistungen angelegt zu werden, hätte es zwar einen Wirtschaftsboom, aber auch eine galoppierende Inflation ausgelöst.

Geld ist nicht nur scheu wie ein Reh, sondern es muss uns alle, zu einem sensiblen Umgang damit veranlassen. Und es zeigt deutlich, dass wir sicherheitsliebenden Deutschen am besten mit einem Finanzsystem fahren, wie es für die D- Mark vorgeschrieben war.

Es ist soweit, der prognostizierte Crash ist längst da, aber er ist noch nicht vorüber. Viele Bürger haben bereits durch die bisherigen Folgen ein „großes Vermögen“ verloren. Möglicherweise stehen sie am Ende sogar nackt da, denn noch immer suchen die Hasardeure, die Heuschrecken und die Geier der US- Großfinanz nach geeigneten Kandidaten für eine Übernahme. Und es werden schon wieder Schrottpapiere zum Kauf angeboten.
Machen Sie sich die Mühe und lesen Sie, wie alles zustande kam und wie es enden wird!
Den gesamten hochinteressanten Bericht und die aktuelle Entwicklung können Sie hier bei uns anfordern. Es sind 13 Seiten, die als Anhang umgehend zugesandt werden.

 

IWF erwägt Revolution des Weltwährungssystems

Andre Kühnlenz / 07. Juni 2009

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will eine neue Weltwährung, die den Dollar in dieser Rolle ersetzt. Die Sonderziehungsrechte des IWF könnten als Basis für eine neue Reservewährung dienen, sagte IWF-Vize John Lipsky am Samstag auf dem St. Petersburger Weltwirtschaftsforum. Chinesen, Russen und Brasilianer bekommen prominente Unterstützung.

„Es gibt auf lange Sicht viele Vorzüge für solch ein Ergebnis” sagte Lipsky laut Nachrichtenagentur Bloomberg. „Dieser Schritt wäre durchaus revolutionär”, ergänzte er, auch wenn der Weg dorthin nicht schnell und einfach wäre.

Die IWF-Sonderziehungsrechte sind eine künstliche Devise, die dem Währungsfonds vor allem als Verrechnungseinheit dient. Einen Markt für sie gibt es noch nicht. Daher erwarten Experten, dass es Jahre bräuchte, um daraus eine echte Währung zu bilden, die Notenbanken für ihre Reserven nutzen können. Auch dem Euro war vor seiner Einführung ein ähnliches Gebilde vorangegangen.
Mit Lipskys Ankündigung bekommen Schwellenländer wie China, Russland und Brasilien prominente Unterstützung. Sie streben seit Monaten danach, dass sich die Weltgemeinschaft auf Schritte zu einer neuen Weltreservewährung einigt. Auch eine UNO-Kommission unter Leitung des Nobelpreisträgers Joseph Stiglitz hatte Vorschläge für eine stärke Rolle der Sonderziehungsrechte ausgearbeitet. Diese sollen auf einer Konferenz der Vereinten Nationen Ende Juni beschlossen werden.

Noch immer werden die meisten Exportgeschäfte in Dollar abgewickelt. Viele Schwellenländer sahen sich in den jüngsten Jahren daher gezwungen, ihre Devisenreserven in US-Wertpapieren anzulegen, da der Markt dafür sehr liquide ist. Auf lange Sicht wollen sich vor allem die Chinesen von der US-Geldpolitik und den Schwankungen des Dollar unabhängig machen.

 *

Soweit der Artikel über eine neue Einheitswährung und wir wissen mittlerweile auch, warum diese fällig werden soll, bzw. längst überfällig ist.

Und wir haben noch einen aktuellen Beitrag gefunden, wie das Versagen unserer Politiker, nach der Bundestagswahl kompensiert werden soll. Wir alle haben das Gefühl, sie schrecken vor nichts mehr zurück, doch wir sollten endlich die Realität erkennen: „Es sind Kriminelle!“
Unbehelligt von einer abhängigen Justiz und bewacht von gleichgeschalteten Medien, die längst den Auftraggebern, nämlich dem US- Großkapital gehören. Ein Schelm, der dabei an Maffia Strukturen denkt.

Wo bitte sind in unseren „Rechtstaat“ noch demokratische Strukturen erkennbar?

 


Die Bundesregierung plant Abgaben auf Sparguthaben 

Von Michael Mross / Sonntag 5. Juli 2009

Die Bundesregierung plant eine Zwangsabgabe auf Sparguthaben. Damit soll die neue Bad Bank finanziert werden, in der US-Kredit-Schrott abgeladen wird. Positive Effekte auch für Konjunktur erwartet.

Die Diskussion über die Finanzierung der so genannten „Bad Bank“, in der US-Kredit-Schrottpapiere ausgelagert werden sollen, erhält eine neue Wende. Die möglicherweise benötigten 500 Milliarden Euro sollen direkt von deutschen Sparguthaben abgebucht werden. Dies erfuhr MMnews aus Regierungskreisen in Berlin.

Wie ein Vertrauter von Finanzminister Steinbrück gegenüber MMnews exklusiv berichtet, herrscht in der Großen Koalition großer Unmut darüber, aus welchen Geldquellen sich die Bad Bank speist. Steuererhöhungen gelten derzeit als wenig populär. Staatssekretär Jörg Asmussen schlug deshalb in einer vertraulichen Runde des Finanzministers vor, doch direkt „an die Sparguthaben der Bevölkerung heranzugehen“ – wie es wörtlich hieß. Dies soll mit Hilfe einer Sparerzwangsabgabe (SZA) geschehen, die noch im Herbst dieses Jahres vom Bundestag beschlossen werden soll.

Die deutsche Sparquote strebt laut Finanzministerium dieses Jahr mit rund 11,5% einem neuen Rekordstand entgegen. Insgesamt befänden sich auf deutschen Sparbüchern, Festgeldkonten und Termineinlagen derzeit geschätzte 5,2 Billionen Euro, Tendenz steigend. Diese Zahl wurde von der Bundesbank bestätigt. Die Deutschen sparten wie nie zuvor, wegen unsicherer Aussichten aufgrund der Finanzkrise. Diesen Teufelskreis gelte es zu durchbrechen, so war aus mit dem Thema betrauten Kreisen zu hören.

Steinbrück zeigte sich offen für die Idee der Sparerzwangsabgabe (SZA), zumal das Finanzministerium über die Finanzämter direkten Zugriff auf die Konten der Sparer habe. Insofern bereite die technische Abwicklung dieser Einmalzahlung kaum Probleme. Eine solche Abbuchung sei „kurz und schmerzlos“, wurde Steinbrück zitiert. Ein anfänglicher Pressewirbel und Proteste würden schnell wieder verstummen, so der Minister.

Asmussen schlug in diesem Zusammenhang vor, statt der benötigten 500 Milliarden gleich eine Billion abzubuchen. Mit dem Rest des Geldes, das nicht für die Bankenrettung gebraucht werde, könne man gut die Konjunktur ankurbeln. Deshalb einigte man sich in Berlin, die Sparerzwangsabgabe auf 20% festzusetzen. Jeder Bundesbürger muss demnach 20% seiner Ersparnisse an den Fiskus abliefern. Damit würden mindestens eine Billion Euro in die Staatskassen gespült. Die 20prozentige SZA wäre durchaus gerecht, so war aus SPD-Kreisen zu hören. Denn Reiche würden dann automatisch stärker zur Kasse gebeten als Minderbemittelte. Doch auch wer nichts auf dem Konto hat, bleibt nicht verschont. Die neue Sparerzwangsabgabe-Verordnung sieht vor, dass sich Hartz IV Empfänger und Personen unterhalb der Armutsgrenze ebenfalls an dem Programm beteiligen müssen, und zwar mit einer Einmalabgabe in Höhe von 10% auf die gezahlten staatlichen Unterhaltsleistungen. Berechnungsgrundlage: Ein Jahr.